European
Contemporary
Art
Migration

EUROPEAN CONTEMPORARY ART MIGRATION ist ein von dem Berlin Istanbul Quartier ins Leben gerufenes Ausstellungs-konzept.

In Zusammenarbeit mit einer Berliner Galerie stellt das BERLIN ISTANBUL QUARTIER den KünstlerInnen ein Ausstellungsthema im Rahmen des thematischen Clusters: Migration, Bewegung, Grenze, Entgrenzung etc. zur Verfügung. Die Auswahl der entsprechenden Arbeiten wird in Absprache getroffen, wobei hier mit einer Multipikaltion an künstlerischen Positionen und Kulturtransfer gerechnet wird. Gemeinsam sollen somit Ausstellungen geplant, kuratiert und durchgeführt werden, zuerst in Berlin, dann in Istanbul. Diese Ausstellungsmigration soll ein- bis zweimal jährlich stattfinden, wobei hier mit einer nachhaltigen Kooperationsmöglichkeit mit der jeweiligen Berliner Galerie gerechnet wird, um Projektfinanzierungen vor Stiftungen legitimieren zu können.

Während dieser Phasen wird eine gewisse Offenheit für Transformation (künstlerische Positionen kommen hinzu oder entfernen sich, künstlerische Arbeiten transformieren und verändern sich) gewährleistet. Begleitet und evaluiert wird das nachhaltige Projekt von der Universität zu Köln.

Diese Kollaboration soll schließlich wachsen, sich über Ländergrenzen hinwegsetzen, ihr Recht auf Verschiedenheit wahrnehmen und künstlerische Positionen in Form von digitalen und analogen Ausstellungen zeitversetzt in Berlin und Istanbul präsentieren. Der Ausstellungsraum in Istanbul bietet deutschen KünstlerInnen eine Verankerung auf dem türkischen bzw. internationalen Kunstmarkt. In der Ferne interdisziplinär zu arbeiten und auszustellen, bedeutet sein Netzwerk zu erweitern, den eigenen Marktwert zu steigern und international auf dem Kunstmarkt Fuß zu fassen, so dass die Perspektive auf den entstehenden Raum eher trans- als international ausgerichtet ist.

Zwischen Istanbul und deutschen Städten ist über die letzten Jahre eine Internationalisierung merklich geworden, die -und dies nicht nur im Kultursektor- auf jenen Austausch bauen. EUROPEAN CONTEMPORARY ART MIGRATION setzt an bestehende Programme an und bietet den aus Deutschland migrierten KüstlerInnen eine Möglichkeit des Dialogs sowie eine Plattform bzw. einen gemeinsamen Raum, wo Synergien und Interaktionen (zwischen den Partizipierenden und der Öffentlichkeit) entstehen.

Das Thema der internationalen Verständigung zwischen Deutschland und der Türkei als Teil Europas liegt bei dem Projekt EUROPEAN CONTEMPORARY ART MIGRATION allein durch den Standort Istanbul zugrunde. Tragfähige Verbindungen werden hier durch die interkulturelle und internationale Verständigung und den Austausch entstehen.